VON BUTTLAR: Öffentliche Bewegungsräume statt trostlosem Felsenhaufen

Als eine Blamage bezeichnet FDP-Vorstandsmitglied Dr. Julia von Buttlar die Flächengestaltung an der Stelle, wo Lossen- und Claudiusweg in den Heinrichwingertsweg einmünden. „Seit einer gefühlten Ewigkeit liegen dort aufgehäufte Quadersteine und sorgen für Empörung. Nur passiert ist nichts.“
Die FDP hat eine Vorstellung, wie das Areal künftig genutzt werden könnte: „Als biodiverse Lern- und Grünanlage mit Mehrgenerationen-Bewegungspark. Ein Bewegungspark bietet Menschen jeden Alters, jeder Herkunft, Trainierten und Untrainierten eine Möglichkeit ihre Freizeit sinnvoll und gesundheitsorientiert zu gestalten. In Eberstadt, im Bürgerpark und in Wixhausen finden diese Angebote regen Anklang“, so von Buttlar.
Das Gebiet liegt zentral mitten im Wohngebiet, zwischen verschiedenen Sport- und Schulgeländen, ist frei zugänglich und kann zeitlich unabhängig benutzt werden. Bewegung und Begegnung an der frischen Luft haben gerade in Pandemie-Zeiten an Bedeutung gewonnen. Die Grünfläche sollte eine große biologische Vielfalt aufweisen, also unterschiedlichen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum bieten. Zudem sollten verschiedene Ökosysteme wie Sträucher und Pflanzen dargestellt werden. Eine hohe Aufenthaltsqualität solle das Gelände durch Ruhebänke und einen Bewegungsparcours erhalten. Die Steine könnten außen herum als Verkehrsberuhigung genutzt und die Verkehrsinsel so aufgelöst werden. Eine Verkehrsinsel ist an dieser Stelle aus Sicht der FDP überflüssig.
„Mit diesem zukunftsweisenden Projekt schaffen wir Raum für nachhaltige Begegnungsformen für Alt und Jung“, betont von Buttlar. Die Schaffung und Erhaltung einer verbesserten Gesundheit durch mehr Bewegung müsse ein Ziel öffentlicher Raumplanung werden. „Öffentliche Bewegungsparcours fördern nicht nur Körper, Geist und Seele, sondern stärken ebenso das soziale Miteinander.“