Pressemitteilung: FDP fordert Luftreiniger an Schulen

22.01.2021

Die FDP-Fraktion im Stadtparlament unterstützt die Forderung von Eltern, in Darmstädter
Schulen mehr Luftreiniger einzusetzen.
In vielen Fällen sei simples Lüften nach Ansicht der Liberalen nicht ausreichend.
Luftreiniger könnten hier ganz wesentlich helfen um schädliche Aerosole zu filtern und die
Gesundheit von Schülern und Lehrern zu schützen.


Für absurd hält die FDP die Behauptung des Magistrats, beim Lüften würde sich der
Klassenraum immer nur um zwei bis drei Grad abkühlen. Das hängt wesentlich von der
Aussentemperatur ab. Bei grosser Kälte draussen führt Lüften natürlich auch drinnen zu
stärkerer Abkühlung. Das gilt besonders wenn wie von Experten empfohlen eine halbe
Stunde gelüftet wird.


Besonders schlimm findet der schulpolitische Sprecher der FDP, Ralf Arnemann, das
Verbot, in den Schulen privat angeschaffte Lüfter einzusetzen. „Das Land hat die
Verantwortung für den Schulbesuch auf die Eltern abgewälzt“, so Ralf Arnemann, „dann
muss es ihnen auch erlauben, in eigener Verantwortung die Risiken einzugrenzen.“
Generell sei es absurd, wie politisch Verantwortliche auch angesichts der aktuellen Krise
auf Einhaltung des kompletten bürokratischen Regelwerks bestehen. Ein privat
angeschaffter Lüfter hat kein höheres Kurzschlussrisiko als ein staatlich organisierter.
Und solche minimale Risiken müsse die Regierung angesichts des viel größeren
Seuchenrisikos akzeptieren.
Dies sehe ja auch der Bund so und stellt deswegen für die Anschaffung von Luftfiltern
Fördermittel zur Verfügung. Es ist nach Ansicht der FDP völlig unverantwortlich, dass der
Magistrat diese Gelder lieber verfallen lässt, anstatt die Darmstädter Schüler und Lehrer
zu schützen.

Ralf Arnemann
Stadtverordneter