Erhalt des neu entdeckten Frankensteiner Brunnens in Eberstadt!

14.11.2020

Mindestens neun Meter tief und 500 Jahre alt – der bei Bauarbeiten vor wenigen Tagen zufällig entdeckte mittelalterliche Brunnen in Eberstadt sollte, so die Forderung des FDP Ortsverbands Eberstadt, als ein bedeutsamer archäologischer Fund unbedingt erhalten bleiben.

Der Eberstädter Geschichtsverein schlägt vor, eine dauerhafte Besichtigung des Brunnens zu ermöglichen statt ihn einfach zuzuschütten: „Die erst kürzlich wenige Meter weiter entdeckte Gedenktafel für Clara von Frankenstein um 1540, das noch bestehende Wohnhaus der Frankensteiner jüngere Linie von 1575 und nun der Brunnen – alles am Anna-von-Frankenstein-Weg. Hier passt wirklich alles zusammen“, so Dr. Erich Kraft vom Geschichtsverein in einer Mitteilung.

Doch die Zeit drängt: „Es braucht jetzt umgehend eine politische Entscheidung, die Fertigstellung des neuen Anna-von-Frankenstein-Wegs zwischen Oberstraße und Heidelberger Landstraße um wenige Monate zu verschieben und damit den für die Eberstädter Geschichte so wertvollen Fund für die Nachwelt zu retten“, so Christoph Rohloff von der Eberstädter FDP.

Auch Achim Pfeffer von der Interessengemeinschaft der Eberstädter Vereine unterstützt diese Forderung: „Mit überschaubaren finanziellen Mitteln kann hier für die Eberstädter Bürger ein spannender Blick in die Geschichte
ermöglicht und die Eberstädter Ortsmitte weiter aufgewertet werden“.