BLUM: Darmbach-Offenlegung ist und bleibt kostspieliger Unsinn

Als fast schon verstörend bezeichnet der Vorsitzende der Freien Demokraten in Darmstadt, Leif Blum, das neuerliche Aufflammen der Diskussion um die Offenlegung des Darmbachs. „Die Idee war nie sinnvoll, sie ist nicht sinnvoll und sie wird auch niemals sinnvoll sein. Eine Darmbachoffenlegung ist und bleibt kostspieliger Unsinn ohne Nutzen.“

„Der Bund fördert mit 13 Millionen Euro das Smart City Projekt „Wasser in der Stadt“ in Darmstadt und wir diskutieren das Ausgraben eines seit 400 Jahren unterirdisch geführten Rinnsals. Das ist an Absurdität kaum zu überbieten“, so Blum. Der Darmbach führe in einem Hitzesommer kaum Wasser und durch seine Offenlegung entstünden auch keine nennenswerten innerstädtischen Retentionsräume im Fall von Starkregenereignissen, führt Blum aus. „Einen Nutzen im Sinne effektiver Klimaschutzpolitik besteht einfach nicht. Eine wasserrechtliche Notwendigkeit der Abklemmung vom städtischen Kanalisationssystem auch nicht. Die Diskussion war und bleibt eine stadtgestalterische. Und wer glaubt unbedingt nach den haushalterischen Herausforderungen der Corona-Krise Millionen in das Darmbach-Projekt zu stecken, der hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Das möge der liebe Gott und der CDU-Kämmerer verhindern.“